Der folgende Artikel stand im "Aerokurier":
Das eigenstartfähige Segelflugzeug der 18-m-Klasse, die DG-808C von DG Flugzeugbau ist eines der ersten, das von der Technik des Solar-Motorseglers Icare 2 profitiert und unabhängig von jeder Steckdose wird. Als Option gibt es für den Motorsegler jetzt eine Ausrüstung mit Solargeneratoren, die zwischen hinterem Haubenrand und Motorkasten in die obere Rumpfkontur eingestraakt werden. Sie ermöglichen - im Gegensatz zur herkömmlicher Technik - auch bei marginaler Sonneneinstrahlung eine Aufladung der 12V-Akkus. Insbesondere Anhänger von Wanderflügen dürften dieses System schätzen.
Nach Beurteilung von Dipl.-lng. Wilhelm Dirks erübrigt sich damit das Nachladen der Batterien am Netz.
Die Batteriekapazität der DG-808B reicht tatsächlich auch für längere Flüge problemlos aus. Insoweit habe ich selbst jahrelang ein Solarpanel für überflüssig gehalten.
Auf meiner neuen Maschine ist eines montiert und jetzt stelle ich fest, dass das wirklich eine sehr praktische Angelegenheit ist:
Die Batterien sind bei der Landung um so voller, je länger der Flug war - also genau umgekehrt wie früher! Jegliche Beobachtung der Spannung und jegliches Nachladen entfällt.
Wenn man einen Transponder betreibt, ist das Solarpanel sogar unverzichtbar. Es soll etwa 1 Ampere an Strom liefern.
In jedem Fall ist es sehr empfehlenswert.
Und Perfektionisten lassen sich jetzt noch ein passendes Fenster in das Dach ihres Anhängers einbauen......
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Nachtrag:
Das integrierte Solarpanel auf dem Rumpfrücken hat sich in den letzten Jahren rundum bewährt.
Deshalb bieten wir nun die Lösung auch an für die DG-808S und für die DG-1000. Angesichts der kommenden Notwendigkeit, einen Transponder mitzuführen, sollte bei einem Neukauf aus Gründen der Zukunftssicherheit ein solches Solarpanel besser mitbestellt werden.
Aufgrund von Langzeiterfahrungen mit Solarpaneln auf den Motordeckeln sind wir inzwischen in der Lage, auch diese als Option anzubieten.
Die langen Motordeckel der DG-808C sind eine echte "High-Tech-Konstruktion". Nur durch genaue Herstellung und Anpassung ist es zu erreichen, dass sie einwandfrei schließen. Deshalb ist es nicht sinnvoll, in diese Deckel die Solarpanel auch noch einzulassen und damit die Struktur zu schwächen. Jedoch ist die Strömung in dem Rumpfbereich sowieso nicht mehr laminar, so dass ein messbarer zusätzlicher Widerstand nicht entsteht, wenn die Panel einfach auf die Deckel aufgeklebt werden.
Eine solche Anbringung lässt sich natürlich auch bei älteren Maschinen problemlos nachrüsten.
Der Aufwand beider Konstruktionen ist in etwa gleich, so dass wir auch den gleichen Preis angesetzt haben.
Es liegt also in der Entscheidung des Kunden, ob er die aerodynamisch sauberere Lösung der Montage auf dem Rumpfrücken wählt oder das Aufbringen auf den Motordeckeln vorzieht. Letzteres hat wieder den Vorteil, dass man evt. die Panel auch mal wieder entfernen kann, ohne dass "ein Loch" im Rumpf zurück bleibt.
Eine Service-Info wird jeweils mitgeliefert, um dem Kunden zu ermöglichen, die einwandfreie Funktion des Systems zu testen.

Es gibt auch die Möglichkeit, einen kleinen Solargenerator auf dem Instrumentenpilz zu montieren. Die Erfahrungen damit sind aber nicht durchweg positiv:
Wir liefern auf Wunsch solch einen Solargenerator, aber eine bessere Lösung ist auf jeden Fall die Montage auf dem Rumpfrücken oder Motordeckel.